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VEGA Behindertenhilfe - Betreuungsdokumentation

Betreuungsdokumentation

Je nach Typ der Erkrankung und Bundesland gibt es unterschiedliche Vorgaben zur Beobachtung, Bewertung und Eingruppierung der behinderten Menschen.

Eine Betreuungsdokumentation, die in ganz Deutschland zum Einsatz kommen soll, muss daher alle Modelle abbilden können und sie für die individuellen Ansprüche anpassen können.

Nachfolgend wollen wir einige Modelle vorstellen, die wir in Deutschland bereits integriert haben.

H.M.B. Verfahren nach Metzler

Das bekannteste und am weitesten verbreitete Verfahren zur Beurteilung des Hilfebedarfs ist das Verfahren von Frau Dr. Heidrun Metzler, das in Tübingen entwickelt wurde. Hier werden nach den 7 Lebensbereichen der Hilfegrad abgefragt und zu einzelnen Teilergebnissen geführt, in deren Summe eine Hilfsbedarfsgruppe steht.

Diese ist heute zwar noch nicht direkt Abrechnungsgrundlage, dient aber dennoch zur Einteilung der Leistungstypen und Planung der individuellen Hilfe und Förderung.

7 Lebensbereiche

Das Metzler Verfahren ist in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich implementiert. Es gibt unterschiedliche Fragen und Punktwerte, die dann auch zu einer anderen Einteilung der Hilfebedarfsgruppen führen.

Hilfebedarf Metzler
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Schlichthorster Modell

Das Schlichthorster Modell hat seinen Namen von der Wohnanlage Schlichthorst, an der zusammen mit dem AWO Weser-Ems gGmbH ein neues Modell zur Eingruppierung von Menschen mit seelischer Behinderung im Auftrag der niedersächsischen Landes-regierung pilotiert wurde. Dieses Modell soll nun in Niedersachsen zwingend für die Begutachtung und Eingruppierung von Menschen mit seelischer Behinderung eingesetzt werden.

VEGA stellt den Erfassungsbogen in seiner Lösung mit zur Verfügung. Die Ergebnisse werden automatisch im Abrechnungsprogramm hinterlegt.

IBRP - Integrierter Behandlungs– und Rehabilitationsplan

Der von einer Expertenkommission für das BMG entwickelte IBRP wendet sich an Personen mit seelischen Problemen. Der Bogen gibt ebenfalls eine Einschätzung zur Personalbemessung für den Hilfebedarf aus und dient in VEGA V.I.P als Grundlage zur Förderplanung.

IBRP Verfahren
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Individueller Hilfeplan (IHP) 

Der individuelle Hilfeplan verbindet die bisherigen Verfahren für körperlich und seelisch beeinträchtigte Menschen in einem System. Er wird zum Beispiel in Rheinland-Pfalz eingesetzt. Alle Krankheitstypen können so unter einem Dokumentationsmuster erfasst und bewertet werden. Lediglich zwischen Erwachsenen und Jugendlichen gibt es noch eine unterschiedliche Erhebung.

Individueller Hilfeplan (IHP)
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